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Themenspecial Beruf & Bildung

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Quereinstieg in die Pflegebranche - so geht's

Foto: Christoph Schmidt/dpa

Ab 2027 soll eine bundesweit einheitliche Ausbildung zur Pflegefachassistenz eingeführt werden.

Berlin/Köln (dpa).  Die Pflege ist krisenfest und zukunftssicher. Ein Quereinstieg lohnt sich. «Auch im mittleren oder höheren Alter können Interessierte aus einem anderen Beruf eine Ausbildung im Pflegebereich absolvieren oder ein Pflegestudium aufnehmen», sagt Vera Lux, Präsidentin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) mit Sitz in Berlin.

Für den Quereinstieg in die Pflege ist allerdings etwas Zeit einzuplanen. «Eine gelernte Bürokauffrau etwa kann nicht kurzfristig als Pflegekraft arbeiten», sagt Prof. Frank Weidner, Vorsitzender des geschäftsführenden Vorstands des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (DIP) mit Sitz in Köln.

Zunächst ist ein Einstieg etwa als Pflegefachassistenz möglich. Für die Pflegefachassistenz gibt es ab dem 1. Januar 2027 erstmals eine bundesweit einheitliche, generalistische Ausbildung, die 18 Monate dauert. Sie löst die bisherigen 27 stark zersplitterten landesrechtlichen Regelungen ab. 

Weiterbildung möglich

Danach können Absolventen bundesweit in Bereichen wie Krankenhaus, Altenpflege oder in ambulanten Diensten arbeiten. «Nach der Pflegefachassistenz-Ausbildung ist noch eine Fachausbildung zur Pflegekraft möglich», so Weidner. Und im Anschluss stehen auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern alle Karrierewege in der Pflege offen.

Was für einen Quereinstieg spricht: «Die Gesundheitswirtschaft und die Pflege sind ein Wachstumsmarkt mit vielseitigen Möglichkeiten», sagt Lux.

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