Belastende Mutterrolle: Perfektionsdrang über Bord werfen
Familie
Belastende Mutterrolle: Perfektionsdrang über Bord werfen
Bildunterschrift: Austausch ist gut, aber: Wer mit Kollegen über private Themen spricht, sollte spätestens dann stoppen, wenn die Unterhaltung nur noch von einem selbst bestritten wird.
München/Köln. "Too much information": Manche Dinge aus dem Leben anderer will man eigentlich lieber gar nicht wissen. Erzählen Freunde oder Angehörige dann einfach weiter bis ins letzte Detail, kann man schon mal "Stopp" sagen. Doch wie sieht das eigentlich im Job aus - und welche Infos aus dem Privatleben passen hierher?
Für den Psychologen und Buchautor Rolf Schmiel ("Psychohacks für ein glückliches Leben") ist die Grenze zwischen einem vertraulichen Gespräch und einem Übermaß an privaten Informationen eindeutig: "Oversharing", also zu viel zu teilen, bedeutet, dass man Intimes unaufgefordert anderen erzählt. Und zwar dort, wo es üblicherweise nicht hingehört.
Bildunterschrift: Zu wenig Personal und viel zu viel zu tun: Wer im Job völlig überlastet ist und Fehler befürchtet, kann den Arbeitgeber mit einer Gefährdungsanzeige informieren.
Berlin/Seehausen. Viele Beschäftigte kennen sie nur zu gut: Tage, an denen die Arbeitsbelastung derart groß ist, dass einem alles über den Kopf wächst.
Wenn das jedoch zur Regel wird, quasi den Job-Alltag bestimmt, können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Gefährdungsanzeige stellen. Was hat es damit auf sich? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Bildunterschrift: Arbeiten rund um die Uhr: Wer sich Workaholic nennt, guckt nicht auf die Arbeitszeit.
Köln. Workaholics, das sind Menschen, die süchtig nach Arbeit sind. Gehören Sie dazu? 18 Prozent der Deutschen sagen "Ja". Das ist das Ergebnis einer YouGov-Umfrage. 72 Prozent schätzen sich selbst nicht als Workaholics ein. Zehn Prozent der Befragten machten keine Angabe.
Bildunterschrift: Teamfähigkeit gefragt: Wer in die IT-Branche einsteigen will, sollte nicht darauf zählen, stets ganz für sich allein am PC werkeln zu können.
Nürnberg/Berlin. Der Fachkräftemangel in der IT-Branche betrifft nicht nur die klassischen Coder und Informatiker. Auch im IT-Support, Webdevelopment, der System-Administration, dem User-Experience-Design und dem Projekt-Management gibt es offene Stellen.
Und obwohl diese Bereiche als hoch spezialisiert gelten, braucht man in der Praxis nicht zwingend ein Informatikstudium oder eine Ausbildung zum Fachinformatiker. Zahlreiche Weiterbildungskurse, Umschulungen und Programmierer-Bootcamps, also Lehrgänge, die meist nur einige Wochen dauern, ermöglichen den Quereinstieg in die gut bezahlte Branche auch für ursprünglich fachfremde Menschen.