Nacheheliche Unterhaltspflicht endet nicht mit dem Tod
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Nacheheliche Unterhaltspflicht endet nicht mit dem Tod
Abwechslung schützt den Rücken: Regelmäßiger Wechsel der Tätigkeiten im Garten entlastet die Wirbelsäule und beugt Verspannungen vor.
Bremervörde (dpa). Beete umgraben, Rosen zurückschneiden, Rasen mähen: Im Garten liegt nun wieder einiges an. Gut, wenn wir dabei nicht nur die To-Dos, sondern auch das Wohl unseres Rückens im Blick behalten.
«Nach dem Winter trifft Gartenarbeit oft auf einen untrainierten Körper», so Ulrich Kuhnt, Experte der Aktion Gesunder Rücken (AGR). «Wer dann stundenlang im Garten arbeitet, riskiert schnell eine Überlastung von Muskeln und Wirbelsäule.»
Dabei ist Gartenarbeit ein Gewinn für die Rückengesundheit - wenn man sie denn richtig gestaltet. Laut der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) trainiert sie nämlich fast alle Muskelgruppen - auch die in Rücken und Bauch, was die Wirbelsäule stabilisiert.
Noch ein Plus: Weil bei der Arbeit im Grünen ganz unterschiedliche Bewegungen zusammenkommen, hilft sie außerdem dabei, die Gelenke beweglich zu halten und Beschwerden zu verhindern. Worauf genau es ankommt:
Gartenarbeit lässt sich durchaus mit einer Sporteinheit vergleichen. Daher ist eine gute Idee, sich - bevor man zu Rasenmäher, Schaufel oder Schere greift - kurz aufzuwärmen, um die Muskeln auf die Belastung vorzubereiten. Die AGR rät zu fünf Minuten Aufwärmphase, in der man beispielsweise:
Monotonie hat unser Rücken überhaupt nicht gern. Die Faustregel von AGR-Experte Ulrich Kuhnt lautet daher: Spätestens alle 20 Minuten sollte man Körperhaltung und Tätigkeit wechseln.
Ein Beispiel: Wer eine Weile zum Unkrautjäten gekniet hat, sollte sich danach eine Aufgabe mit aufrechter Körperhaltung vornehmen - Gießen oder Gartenabfälle wegbringen etwa.
Volle Gießkanne, Sack Erde oder Blumenkübel: Manchmal müssen im Garten schwere Dinge von A nach B transportiert werden. Wiegen sie besonders viel, holt man dafür am besten eine Schub- oder Sackkarre aus dem Schuppen.
Wer Lasten anhebt, sollte auf einen möglichst gerade Rücken achten, rät die DGOU. Ruckartige oder gedrehte Bewegungen des Rückens verkneift man sich lieber. Wichtig ist zudem, aus den Knien heraus zu heben.
Wer unten am Boden arbeiten muss, sollte sich nicht vorn überbeugen, sondern in die Hocke gehen, wie der Orthopäde Carsten Bochwitz von der Helios Klinik Jerichower Land im «Helios Gesundheitsmagazin» rät.
Ebenfalls wichtig: Beim Arbeiten in kniender Position stellt man am besten ein Bein auf und stützt den Unterarm auf den Oberschenkel. Das hilft dabei, den Rücken gerade zu halten, was ihn entlastet.
Frische Kräuter aus dem Garten? Viele Arten lassen sich ganz einfach selbst anbauen.
Berlin (dpa). Kräuter selbst anzubauen lohnt sich gleich doppelt: Sie bereichern nicht nur die Küche, ihre Blüten locken auch zahlreiche Insekten wie Wildbienen und Schmetterlinge an. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gibt Tipps, wie Kräuter im Garten oder auf dem Balkon gut gedeihen.
Wer dieses Jahr Kräuter ernten möchte, sollte jetzt mit der Planung beginnen. Ein warmer, trockener und windgeschützter Standort ist ideal – etwa eine sonnige Hauswand. Bevor es ans Pflanzen geht, werden die Kräuter ausgewählt und ein Pflanzplan erstellt.
Laut dem BUND lassen sich folgende Kräuter gut miteinander kombinieren:
Im Mischkultur-Beet können Kräuter zudem einen positiven Effekt auf Gemüsepflanzen haben.
Es gibt auch Kräuter-Kombinationen, die man besser vermeiden sollte: Petersilie und Lavendel vertragen sich als Nachbarn nicht. Basilikum sollte außerdem nicht neben Dill, Salbei, Thymian oder Zitronenmelisse stehen.
Eine besondere Form des Kräutergartens ist die Kräuterspirale. Typisch für sie ist der spiralförmige Aufbau, der zur Mitte hin ansteigt. Laut Naturschutzbund Deutschland (Nabu) vergrößert sich die Beetfläche durch die Spiralform deutlich. Es entstehen Zonen mit unterschiedlichen Bodeneigenschaften.
Auch hier sollte man auf die richtige Bepflanzung achten. Die Bauweise schafft auf engem Raum verschiedene Lebensraumbedingungen für zahlreiche Kräuter. Ganz oben wachsen mediterrane Kräuter wie Basilikum, Rosmarin, Salbei, Thymian und Oregano, die es warm und trocken mögen und einen mageren Boden bevorzugen.
In den tieferen Bereichen stehen eher heimische Pflanzen wie Ringelblume, Minzen und Brunnenkresse. Kräuter wie Beinwell, Beifuß oder Liebstöckel eignen sich nicht für die Kräuterspirale, da sie stark wachsen und viel Schatten werfen können.
Auch auf dem Balkon oder auf der Fensterbank kann man sich den Traum vom eigenen kleinen Kräutergarten erfüllen. «Wenn Sie einen Balkon mit viel Sonne haben, achten Sie auf die richtige Kräuterwahl und torffreie Erde», so Corinna Hölzel vom BUND.
Basilikum, Lavendel, Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian etwa kommen gut mit viel Sonne und hohen Temperaturen klar. Gartenexpertin Hölzel empfiehlt, die Kräuter in «atmungsaktive» Töpfe aus Ton oder Terrakotta zu pflanzen. Sie lassen Feuchtigkeit besser verdunsten und beugen Staunässe vor.