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Kreis Heinsberg & Region

Pachtvertrag ehemaliges Restaurant "Tante Lucie" abgeschlossen

Foto: © Melanie Bauer Photodesign

Tetiana Berezhna und Volodymyr Zorin.



Wassenberg. Die Stadt Wassenberg freut sich, den erfolgreichen Abschluss eines Pachtvertrages für das ehemalige Restaurant „Tante Lucie“ bekanntgeben zu können. Damit ist ein entscheidender Schritt getan, um dem seit Ende 2019 geschlossenen Ausflugslokal neues Leben einzuhauchen.

Dem Pachtvertrag waren verschiedene Termine und Besichtigungen vor Ort vorausgegangen, die die Kunst, Kultur und Heimatpflege Wassenberg gGmbH organisiert hatte. Viele potenzielle Betreiberinnen und Betreiber zeigten grundsätzliches Interesse, waren jedoch angesichts der Größe des Objekts und des Sanierungsaufwands zurückhaltend. Die notwendigen Arbeiten – insbesondere im technischen Bereich – machten deutlich, dass es nicht nur eine Vision, sondern auch Mut und Engagement braucht, um diesen besonderen Ort wiederzubeleben.

Mit dem neuen Pächter, Volodymyr Zorin, und seiner künftigen Geschäftspartnerin Tetiana Berezhna wurde Ende 2025 erstmals intensiv über eine mögliche Zukunft des Restaurants gesprochen. Durch Alexander Wulf (Restaurant „Troyka“) haben sie von dem Lokal „Tante Lucie“ erfahren und sich vor Ort sofort in dieses verliebt. 

Bereits im ersten Gespräch war spürbar, dass Zorin und Berezhna eine klare Vorstellung davon haben, wie sie die Räume mit Leben füllen und Gäste willkommen heißen möchten. Heute sagen die beiden, es sei genau der Ort, an dem sie etwas wirklich Besonderes schaffen können. In den darauffolgenden Monaten wurden ihre Ideen in enger Abstimmung mit Katrin Paulsen von der Kunst, Kultur und Heimatpflege Wassenberg gGmbH weiterentwickelt und konkretisiert. Der nun abgeschlossene Pachtvertrag ist das Ergebnis dieses intensiven Prozesses.

Der Stadt war es von Beginn an wichtig, dass das zukünftige Konzept an die Tradition des Hauses anknüpft: Ein Ort, an dem sich sowohl Spaziergänger und Wandernde als auch Familien wohlfühlen. Das Restaurant in Waldnähe soll wieder zu einem beliebten Ausflugsziel werden – offen, einladend und für alle zugänglich.

Bürgermeister Marcel Maurer betont: „Mit dem Abschluss des Pachtvertrages ist ein großer Schritt gelungen, um Wassenberg als Luftkurort um ein weiteres kulinarisches Erlebnis zu bereichern und die Attraktivität unserer Stadt für Bürgerinnen, Bürger und Gäste gleichermaßen zu steigern.“

Die Philosophie des neuen Pächters greift diesen Gedanken auf und führt ihn weiter: Mit dem Konzept „Symbiose“, das gleichzeitig dem Restaurant seinen Namen gibt, möchten die neuen Betreiber eine Küche für verschiedene Zielgruppen etablieren, die unterschiedliche Einflüsse verbindet und neue kulinarische Erlebnisse schafft. Ihre eigene Geschichte ist dabei prägend: Beide mussten ihre Heimat Ukraine verlassen und fanden in Deutschland eine neue Perspektive. Im Restaurant „Troyka“ lernten sie sich kennen und entwickelten gemeinsam ihre gastronomische Handschrift – unterstützt von Alexander Wulf sowie Marcel Kokot und Ronny Schreiber.

„Symbiose“ ist dabei mehr als ein Name. Es ist ein Prinzip, das für sie für die Verbindung von Natur und Mensch, Vergangenheit und Zukunft sowie unterschiedlichen Kulturen und Geschmäckern steht. Dieses Konzept soll nun auch in Wassenberg erlebbar werden. Der Pächter betont: „Die Unterstützung und das Vertrauen der Stadt bedeuten uns sehr viel. Sie motivieren und inspirieren uns zusätzlich – und genau darin sehen wir ebenfalls eine Form von Symbiose.“ 

Im Restaurant „Symbiose“ möchten Volodymyr Zorin und Tetiana Berezhna einen Ort schaffen, an dem man all das erleben kann: Eine Küche, die verbindet, inspiriert, entschleunigt und zeigt, dass aus Vielfalt etwas wirklich Einzigartiges entstehen kann.

Ein erster Vorgeschmack auf das kulinarische Konzept wird bereits beim regionalen Schlemmermarkt geboten, an dem Zorin und Berezhna teilnehmen. Dort präsentieren sie ihre Küche und geben Einblicke in das, was die Gäste künftig erwarten dürfen. Im Idealfall kann in diesem Rahmen auch bereits ein konkreter Eröffnungstermin von „Symbiose“ genannt werden.

Allen Beteiligten ist bewusst, dass bis zur Wiedereröffnung noch zahlreiche Aufgaben zu bewältigen sind. Ziel bleibt es, den traditionsreichen Standort wieder zu einem lebendigen Treffpunkt für die Region zu machen.                          

Quelle: PM Stadt Wassenberg 

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