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Kreis Heinsberg & Region

Verunglücktes Tier bei Erkelenz als Wolf bestätigt

Ergebnisse der Gen-Untersuchung des LANUK liegen vor

Heinsberg. Für das im Februar bei einem Autounfall bei Erkelenz verunglückte Tier liegen jetzt die Untersuchungsergebnisse des LANUK (Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW) vor.  Das LANUK bestätigt, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf gehandelt hat. Die Identifizierungsnummer lautet GW5390m. Das Herkunftsrudel ist den Forschenden nicht bekannt. Der Tierkörper wird voraussichtlich im Mai/Juni für weitere Untersuchungen (z. B. genaue Altersbestimmung) ins Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin verbracht.

Bestätigte Wolfsfunde in Nordrhein-Westfalen können auf der Internetseite des LANUK nachgelesen werden: https://wolf.nrw/wolf/de/nachweise. 

Zum Hintergrund: Das Gebiet des Kreises Heinsberg ist, wie viele andere Regionen in Nordrhein-Westfalen auch, als potenzielles Wolfsdurchzugsgebiet einzustufen. Das bedeutet, dass junge Wölfe auf der Suche nach einem eigenen Revier weite Strecken zurücklegen und dabei unser Gebiet passieren können. Die Kreisverwaltung unterstreicht, dass von dem Vorfall keine erhöhte Gefahr für die Bürgerinnen und Bürger ausgeht. Wölfe sind von Natur aus scheue Tiere, die menschliche Siedlungen meiden. Der tragische Unfall auf der Autobahn verdeutlicht vielmehr die Risiken, denen Wildtiere bei der Durchquerung unserer zerschnittenen Kulturlandschaft ausgesetzt sind.

Quelle: PM Kreis Heinsberg

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