Konfigurationsbox öffnen
+49 2454 969525 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Themenspecial Beruf & Bildung

Hier finden Sie Ratgebertexte zum Thema Beruf & Bildung

Wann rechtfertigen Regelschmerzen eine Krankmeldung?

Foto: Annette Riedl/dpa/dpa-mag

Angst vor Unverständnis des Arbeitgebers? Die Diagnose der Ärzte steht nicht auf dem Attest.

Köln (dpa). Viele Frauen leiden während ihrer Periode. Unter Umständen können sie sich dann krankmelden. 

«Bei Menstruationsbeschwerden, die Krankheitswert aufweisen, kann eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erstellt werden», erklärt Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht. Wer also starke Schmerzen verspürt und sich nicht in der Lage fühlt, sich auf die Arbeit zu konzentrieren, kann sich beim Arzt eine Krankschreibung holen.

Arbeitgeber muss Grund nicht erfahren

Wie bei allen anderen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen auch steht die Diagnose der Ärzte weder auf dem (überwiegend abgelösten) Zettel, noch auf der elektronischen Bescheinigung (eAU). Das Attest hat außerdem eine hohe Beweiskraft. Deshalb gibt es grundsätzlich auch keine Pflicht, den Grund für die Krankmeldung zu erklären.

Zur Person: Nathalie Oberthür ist Fachanwältin für Arbeitsrecht und Vorsitzende des Ausschusses Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV).

THEMENSPECIALS

--ANZEIGE--

  • Medienberater0224