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Kreis Heinsberg & Region

Großeinsatz im Grenzgebiet: 700 Retter proben am Samstag, 21. März 2026, den Ernstfall in Gangelt

Symbolfoto: © m.mphoto - stock.adobe.com



Gangelt. Wenn im Westzipfel jede Sekunde zählt, dürfen Grenzen keine Hindernisse sein. Um die Zusammenarbeit von Rettern aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien zu perfektionieren, verwandelt sich die Ortsumgehung Gangelt (Kreisstraße 13) am Samstag, 21. März 2026, in ein großangelegtes Übungsszenario. Unter dem Namen „EMREX“ proben rund 630 Einsatzkräfte und 50 Verletztendarsteller den Ernstfall eines Massenunfalls.

Die großangelegte, grenzüberschreitende Einsatzübung, koordiniert vom Kreis Heinsberg und dem EMRIC-Verbund, ist eine logistische Meisterleistung: Feuerwehren, Rettungsdienste und Spezialkräfte aus drei Nationen rücken an, um komplexe Rettungsketten unter realen Bedingungen zu testen. Die Übung ist Teil des EMRIC-Übungszyklus „EMREX“ und wurde durch die EMRIC-Lenkungsgruppe beauftragt.

Die Realübung findet am Samstag, 21. März 2026, auf der Kreisstraße K 13 Ortsumgehung Gangelt zwischen den Kreisverkehren K5 und K17 statt. Dieser Streckenabschnitt wird von Freitag, 20. März 2026, 22 Uhr, bis Samstag, 21. März 2026, (längstens) 22 Uhr, voll gesperrt. Entsprechende Umleitungen werden eingerichtet. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.

An der Großübung nehmen insgesamt etwa 630 Einsatzkräfte aus dem gesamten Umland sowie mehr als 50 Freiwillige teil, die verletzte und betroffene Personen realistisch darstellen. Beteiligt sind unter anderem Katastrophenschutzeinheiten, Feuerwehren, Rettungsdienste, Leitstellen und Spezialkräfte, darunter:

Deutschland: Feuerwehren, Rettungsdienste und Katastrophenschutz des Kreises Heinsberg, der Stadt und Städteregion Aachen sowie der Kreise Viersen und Düren. Auch das THW und die Polizei NRW sowie weitere Hilfsorganisationen sind eingebunden.

Niederlande: Veiligheidsregio und Ambulancezorg Zuid-Limburg.

Belgien: Brandweerzone (Hilfeleistungszone) Oost-Limburg.

Ziel: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärken

Ziel der Übung ist es, bestehende euregionale und landesweite Einsatzkonzepte sowie kreiseigene Konzepte unter realitätsnahen Bedingungen zu testen und weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen unter anderem:

die grenzüberschreitende feuerwehrtechnische und medizinische Hilfeleistungsanforderung

die Zusammenarbeit der Leitstellen in der Grenzregion

die Koordination eines euregionalen Führungssystems

kreiseigene Katastrophenschutzkonzepte, zum Beispiel das Konzept „Massenanfall von Verletzten“ (ManV) und NRW-Konzepte wie zum Beispiel das „Konzept für die vorgeplante überörtliche Hilfe im Sanitäts- und Betreuungsdienst im Land NRW“ (VüH-SanBt NRW)

Darüber hinaus werden Maßnahmen wie die Personenrettung aus verunglückten Fahrzeugen, der Gefahrguteinsatz, der Aufbau eines Dekontaminationsplatzes, die CBRN-Erkundung, die Einrichtung von Bereitstellungsräumen sowie die Versorgung und der Abtransport von Verletzten in umliegende Krankenhäuser geübt. Ziel ist es, dass die Leitstellen und Einheiten über die Ländergrenzen hinweg wie ein einziges, gut geöltes Uhrwerk funktionieren. Dabei werden nicht nur medizinische Handgriffe geübt, sondern vor allem die Kommunikation und Koordination zwischen den verschiedenen nationalen Systemen.

Wichtige Hinweise für Bürger und Verkehrsteilnehmer

Damit die Retter realitätsnah üben können, ist eine Vollsperrung der Kreisstraße 13 (Ortsumgehung Gangelt) unumgänglich:

Zeitraum: Von Freitag, 20. März (22 Uhr) bis Samstag, 21. März (maximal 22 Uhr).

Abschnitt: Zwischen den Kreisverkehren K5 und K17.

Umleitungen: Entsprechende Strecken werden großräumig ausgeschildert.


Quelle: PM Kreis Heinsberg

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