Kreis Heinsberg (ots). Polizei und Zoll aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden haben am Freitag, 9. Oktober, gemeinsam in der Euregio Maas-Rhein kontrolliert.
Ziel war es, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter zu stärken und gleichzeitig einen Beitrag für mehr Sicherheit zu leisten. Ein Schwerpunkt lag auf der Verkehrssicherheit - insbesondere Alkohol- und Drogenfahrten sowie die Kontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs standen im Fokus der Beamtinnen und Beamten. Darüber hinaus ging es um die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität, etwa von Schleusung, illegaler Einreise, Betäubungsmittelhandel und Eigentumsdelikten. Gerade in einer Grenzregion mit rund vier Millionen Menschen ist es wichtig, dass die Sicherheitsbehörden nicht an nationalen Grenzen Halt machen. Wir arbeiten deshalb eng zusammen, tauschen Informationen aus und führen solche gemeinsamen Kontrollen regelmäßig durch. In der gesamten Euregio wurden 2326 Personen kontrolliert und 1075 Fahrzeuge. Unter anderem wurden 25 Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss festgestellt und 5 Fahrten ohne Fahrerlaubnis. 173 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen wurden gefertigt und 270 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen im Zusammenhang mit zu hoher Geschwindigkeit. Der traurige "Spitzenreiter" war mit 159 km/h bei erlaubten 100 km/h unterwegs. Zwei Haftbefehle wurden vollstreckt. Bei Lkw-Kontrollen in der Euregio wurden unter anderem 20 Anzeigen gefertigt wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten. 11 Fahrer erhielten eine Anzeige wegen fehlender oder nicht ordnungsgemäßer Ladungssicherung. Ein Fahrzeug musste sogar stillgelegt werden.
Im Bereich der KPB Heinsberg wurden im Selfkant an der L 410 Verkehrskontrollen durchgeführt. Gemeinsam mit Polizeibeamten aus Limburg, der Bundespolizei sowie des Zoll kontrollierte die Heinsberger Polizei insgesamt 149 Personen und 107 Fahrzeuge. Auch ein Rauschgiftspürhund des Zoll war mit im Einsatz. Dabei wurden unter anderem vier Anzeigen wegen der Einfuhr von Betäubungsmitteln gefertigt. Zwei Fahrzeugführer standen während der Fahrt unter Alkoholeinfluss und neun Fahrer hatten vor Fahrtantritt Betäubungsmittel konsumiert. Die Beamten fertigten jeweils Strafanzeigen und die Entnahme von Blutproben wurde angeordnet. Zudem wurden 14 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet. In einem Fall wurde eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt.
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