Häftling aus Heilbronn büxt am Bodensee aus

Friedrichshafen (dts Nachrichtenagentur). Ein Gefangener der Justizvollzugsanstalt Heilbronn ist in Friedrichshafen bei einem Haftausflug entflohen. Ein Sprecher des Justizministeriums bestätigte diese Information der „Heilbronner Stimme“ (Samstagsausgabe). Der 42 Jahre alte Häftling, ein verurteilter Mörder, reiste demnach in Begleitung von zwei Beamten am Freitagnachmittag in die Stadt am Bodensee, um sich dort in einem Café mit seiner Familie zu treffen.

IG Metall: Kein Aufschub für höheres Rentenniveau

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - IG Metall-Chef Jörg Hofmann hat Union und SPD aufgefordert, wichtige rentenpolitische Fragen wie die Anhebung des Rentenniveaus sofort umzusetzen, statt sie zunächst von einer Rentenkommission erörtern zu lassen. "Zwingend heute zu lösende Fragen der Rentenpolitik gehören nicht in eine Kommission", sagte Hofmann der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe).

Karnevalsverband kritisiert Kosten für Sicherheitsmaßnahmen

Köln (dts Nachrichtenagentur). Der Bund Deutscher Karneval (BDK) hat die Behörden aufgefordert, die Kosten für Antiterrormaßnahmen bei Karnevalsveranstaltungen zu übernehmen. „Die Terrorabwehr ist Sache des Staates und nicht eines Karnevalsvereins, der zufällig Ausrichter ist“, sagte BDK-Präsident Klaus-Ludwig Fess der „Welt“ (Freitagsausgabe). So könne es zum Beispiel nicht sein, dass Veranstalter dazu aufgefordert würden, an neuralgischen Punkten Lkw-Sperren einzurichten.

Karl Lagerfeld hat beim AfD-Wahlerfolg "beinahe einen Schlag gekriegt

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist über den Wahlerfolg der AfD sehr wütend: "Da habe ich beinahe einen Schlag gekriegt, so aufgebracht war ich. Ich war wütend, bin es immer noch", sagte der 84-Jährige dem "Zeitmagazin" und der Frauenzeitschrift "Vogue". Die Ursache für den Aufschwung der AfD sieht er in der Politik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

G20-Krawalle: Bundesweite Razzia gegen Linksextremisten

Hamburg (dts Nachrichtenagentur). In mehreren Bundesländern hat es am Dienstagmorgen Razzien gegen Linksextremisten und Autonome gegeben. Mehr als 20 Wohnungen in Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und anderen Bundesländern wurden dabei durchsucht, berichtet die "Welt" (Online-Ausgabe). Festgenommen wurde demnach niemand.

BKA-Akten: Amri nahm Alexanderplatz als Anschlagsort ins Visier

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Berlin-Attentäter Anis Amri hatte neben dem Breitscheidplatz auch den Alexanderplatz und den Bereich am Berliner Dom als mögliche Anschlagziele im Visier. Das geht aus Akten der ermittelnden Generalbundesanwaltschaft und des Bundeskriminalamts (BKA) hervor, über die das „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Freitagausgaben) berichtet. Demnach inspizierte Amri insgesamt vier Mal den Weihnachtsmarkt auf dem Alexanderplatz, zuletzt nur wenige Stunden vor dem Anschlag an der Gedächtniskirche.

Anke Engelke schaut keine Horrorfilme

 Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Schauspielerin und Komödiantin Anke Engelke hat noch nie einen Horrorfilm gesehen. "Das ist für mich das schlimmste Genre der Welt", sagte sie der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). "Dass dieses Genre so erfolgreich ist, das raffe ich nicht", sagte sie weiter.

Gabius kritisiert deutschen Anti-Doping-Kampf

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Marathonläufer Arne Gabius hat den deutschen Anti-Doping-Kampf kritisiert. „Die NADA ist chronisch unterfinanziert. Mit ein paar Millionen Euro pro Jahr mehr könnte man den Anti-Doping-Kampf richtig stark machen. Aber da fehlt offensichtlich auch der politische Wille“, sagte Gabius der „Welt“.

Russischer Fußballfunktionär bestreitet Doping in Nationalteam

Moskau (dts Nachrichtenagentur). Der stellvertretende Generalsekretär des Russischen Fußballverbandes, Alexander Sorkow, hat Vorwürfe bestritten, auch in der Nationalmannschaft sei gedopt worden. "Unsere Fußballer wurden und werden sehr ernsthaft regelmäßigen Tests unterzogen. Was Rodtschenkows Ankündigungen betrifft, bleibe ich cool", sagte Sorkow der Tageszeitung "Neues Deutschland" (Dienstagsausgabe).

Zwei Drittel der Deutschen wollen Weihnachtsmärkte besuchen

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Deutschen lassen sich die Weihnachtszeit von Terrorwarnungen und Sicherheitsvorkehrungen nicht vermiesen. Zwei Drittel (66 Prozent) der Deutschen planen laut einer INSA-Umfrage für die „Bild“ den Besuch eines Weihnachtsmarkts. 20 Prozent wollen Weihnachtsmärkte meiden.