News aus Deutschland, Weltweit, Politik & Wirtschaft

  • Bitkom kritisiert Tatenlosigkeit der Bundesregierung

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Branchenverband Bitkom, in dem rund 2.500 deutsche Unternehmen der Digitalindustrie vertreten sind, kritisiert die schleppende Regierungsbildung in Berlin und warnt vor ernsten Konsequenzen für die Wettbewerbsposition Deutschlands. „Es gibt ja noch eine geschäftsführende Bundesregierung, die sich auch sehr bemüht. Aber die großen Themen stehen still, sei es der Digitalpakt oder der Breitbandausbau. Das schmerzt sehr“, sagte der Bitkom-Chef Achim Berg der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagsausgabe). Die Konsequenz sei, dass das Land mindestens ein Jahr verliere. WEITERLESEN
  • Schattenwirtschaft in Deutschland wird kleiner

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Schattenwirtschaft in Deutschland ist auf dem Rückzug. In diesem Jahr umfasst die Wirtschaftsleistung, die am Staat vorbei erbracht wird, 10,4 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsprodukts. Dies ergibt eine noch unveröffentlichte Studie des Ökonomen Friedrich Schneider, über die die „Welt“ in ihrer Samstagausgabe berichtet. WEITERLESEN
  • Von der Leyen will Auslandseinsätze um ein Jahr verlängern

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen dringt darauf, die Auslandseinsätze der Bundeswehr unabhängig vom Stand der Regierungsbildung um ein weiteres Jahr zu verlängern. „Ich werde in einigen Wochen mit allen Fraktionen über die Verlängerung der Bundeswehreinsätze sprechen“, sagte die CDU-Politikerin der Funke-Mediengruppe. „Ich würde es begrüßen, wenn wir die Einsätze im Frühjahr verlängern - und zwar nicht nur für drei Monate, sondern wieder im üblichen Rhythmus für ein Jahr.“ WEITERLESEN
  • Zentralrat der Juden appelliert an Muslimverbände

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat die Muslimverbände hierzulande aufgerufen, verstärkt gegen antisemitische Tendenzen in Moscheegemeinden vorzugehen. „Repräsentanten der Muslime haben sich durchaus gegen Antisemitismus positioniert“, sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der „Welt“ (Samstagausgabe). „Das Problem ist aber, dass die muslimischen Verbände meist nur einen kleinen Teil der Moscheegemeinden erreichen.“ WEITERLESEN
  • Häftling aus Heilbronn büxt am Bodensee aus

    Friedrichshafen (dts Nachrichtenagentur). Ein Gefangener der Justizvollzugsanstalt Heilbronn ist in Friedrichshafen bei einem Haftausflug entflohen. Ein Sprecher des Justizministeriums bestätigte diese Information der „Heilbronner Stimme“ (Samstagsausgabe). Der 42 Jahre alte Häftling, ein verurteilter Mörder, reiste demnach in Begleitung von zwei Beamten am Freitagnachmittag in die Stadt am Bodensee, um sich dort in einem Café mit seiner Familie zu treffen. WEITERLESEN
  • G20-Gipfel: Polizei und Bundeswehr spähten mit Drohnen

    Hamburg (dts Nachrichtenagentur). Während des G20-Gipfels in Hamburg setzten Polizei, Bundeskriminalamt und Bundeswehr zahlreiche Drohnen in der Luft und unter Wasser ein. Wie aus einer als vertraulich eingestuften Aufstellung der Bundesregierung hervorgeht, nutzte die Bundespolizei vom 3. bis zum 10. Juli Drohnen der Modelle „Inspire“, „Aladin“ und „Typhoon“ vor allem zur Kontrolle von Bahnstrecken und der Grenzen, berichtet der „Spiegel“. So überflogen Kameras mehrmals Grenzübergange nach Frankreich und in die Schweiz bei Weil am Rhein und nach Tschechien bei Waidhaus. WEITERLESEN
  • EU will zweite Phase der Brexit-Verhandlungen

    Brüssel (dts Nachrichtenagentur). Die EU will in die zweite Phase der Verhandlungen um den Austritt Großbritanniens aus der Gemeinschaft eintreten. Beim EU-Gipfel stellten die anderen 27 Länder am Freitag offiziell fest, dass es in den bisherigen Gesprächen ausreichende Fortschritte gegeben habe. Zuletzt hatten die britische Premierministerin Theresa May und EU-Kommissionspräsident Juncker ausgemacht, dass die im Vereinigten Königreich lebenden EU-Bürger und die in der EU-27 lebenden Briten ihre heutigen Rechte unverändert behalten. WEITERLESEN
  • Airbus will von Trumps Weltraum-Programm profitieren

    Toulouse (dts Nachrichtenagentur). Der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus hofft, vom neuen Mond- und Marsprogramm der NASA profitieren zu können. Dem Nachrichtenmagazin Focus sagte der für die Sparte Defence and Space zuständige Airbus-Vorstand Dirk Hoke: „Wir sind überzeugt, dass wir auch für dieses ambitionierte Vorhaben einen wichtigen Beitrag leisten können.“ Airbus zähle in der Raumfahrt zu „den weltweit führenden Unternehmen. Deshalb vertrauen uns Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA“, erklärte Hoke: „Der Weltraum wird zum Hotspot der Zukunft.“ WEITERLESEN
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Bitkom kritisiert Tatenlosigkeit der Bundesregierung

Bitkom kritisiert Tatenlosigkeit der Bundesregierung

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Branchenverband Bitkom, in dem rund 2.500 deutsche Unternehmen der Digitalindustrie vertreten sind, kritisiert die schleppende Regierungsbildung WEITERLESEN
Schattenwirtschaft in Deutschland wird kleiner

Schattenwirtschaft in Deutschland wird kleiner

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Schattenwirtschaft in Deutschland ist auf dem Rückzug. In diesem Jahr umfasst die Wirtschaftsleistung, die am Staat WEITERLESEN
Von der Leyen will Auslandseinsätze um ein Jahr verlängern

Von der Leyen will Auslandseinsätze um ein Jahr verlängern

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen dringt darauf, die Auslandseinsätze der Bundeswehr unabhängig vom Stand der Regierungsbildung um WEITERLESEN
Zentralrat der Juden appelliert an Muslimverbände

Zentralrat der Juden appelliert an Muslimverbände

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat die Muslimverbände hierzulande aufgerufen, verstärkt gegen antisemitische Tendenzen in Moscheegemeinden WEITERLESEN
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Immer mehr Oldtimer unterwegs - InterClassics Maastricht im Trend

Region. Die Deutschen lieben automobile Schätze mit Geschichte. Das untermauert die jüngste Statistik des Kraftfahrtbundesamts (KBA), die der Automobilclub ADAC aufgearbeitet hat. Demnach waren zu Beginn dieses Jahres mehr Oldtimer mit H-Kennzeichen in Deutschland gemeldet als jemals zuvor: rund 431.000 Fahrzeuge aller Arten sind derzeit mit H-Kennzeichen gemeldet, 2016 waren es noch 388.000, vor zehn Jahren (2007) sogar erst 169.200.

Interesse an Oldtimern wächst stetig
Das Interesse an Oldtimern, Klassikern oder Classic Cars, wie es im angelsächsischen Sprachraum heißt, wächst also geradezu exponentiell, obwohl die absoluten Zahlen klein erscheinen: jedes 100. Fahrzeug ist ein zugelassener Oldtimer, also 1 % des gesamten Fahrzeugbestandes. Auf weitere 400.000 Exemplare, also grob noch ein weiteres Prozent, wird die Zahl der vorhandenen, aber aktuell nicht zugelassenen Oldtimer geschätzt.
 
Die meisten Oldtimer kommen aus Deutschland, England und den USA
65 Prozent der angemeldeten Wagen sind in Deutschland selbst hergestellt worden, die restlichen 35 Prozent teilen sich ausländische Fabrikate, mit großem Abstand vor anderen britische, amerikanische, italienische und französische. Die häufigsten Modelle sind drei Klassiker: der VW Käfer, der Mercedes W 123 und der Porsche 911. Daimler und Volkswagen sind in dieser Reihenfolge auch generell die beliebtesten Hersteller in der Oldtimer-Szene.

Die meisten Oldtimer prozentual im Ruhrgebiet
Während das Durchschnittsalter aller 45,8 Millionen bundesweit gemeldeten Pkw bei 9,3 Jahren liegt, ist jedes 17. Auto älter als 20 Jahre und rund 600.000 sogar älter als 30 Jahre. Das Historienkennzeichen H würdigt diese allerdings nur dann, wenn sich das Fahrzeug im zeitgenössischen originalen und erhaltungswerten Zustand befindet: eine Pflege-Herausforderung für die Besitzer, die zunehmend viele Deutsche gern annehmen, was auch die aktuellen Zahlen des Verbands der Automobilindustrie (VDA) belegen. Die kennen zudem Details. Etwa, dass in absoluten Zahlen die meisten Oldtimer durch München brausen (Stand: 2013), gefolgt von Köln, prozentual gesehen aber Bottrop die Statistik anführt, gefolgt von Mannheim und Köln. Auch wenn Maastrichts deutsche Nachbarn in der Städteregion Aachen da offenbar (noch) keine Spitzenposition haben, sind Oldtimer auch hier im Dreiländereck ein sichtbares Thema mit vielen Pferdestärken - und sei es auch nur wegen der historischen Altstadt Aachens oder den herrlichen Landschaften mit den Ardennen in Belgien und dem Hügelland der südlichen Niederlande, die Austragungsorte zahlreicher Oldtimerrallyes sind.
 
18 Highlights von 25 Messen
Die kommende InterClassics Maastricht vom 11. bis 14. Januar 2018, Donnerstag bis Sonntag, hat doppelten Grund zum Feiern: Erstens findet sie bereits in der 25. Ausgabe statt und zelebriert ihr Jubiläum mit einem noch vielseitigerem Programm als gewohnt. Zweitens gehört die Schau mittlerweile zu den führenden ihrer Art in Europa, zieht internationales Publikum an und hat deswegen ein sich ständig erweiterndes Netzwerk, von dem Besucher und Aussteller gleichermaßen profitieren. In den bisherigen Messen hatte die InterClassics 18 Themen in den Fokus gerückt, was nun Anlass für eine exklusive Präsentation von 18 erlesenen Modellen bei der Jubiläumsmesse im Januar 2018 ist. Rund 30.000 Besucher, die diese sehen wollen, erwarten die Veranstalter im Jubiläumsjahr 2018 – viele natürlich auch aus Deutschland, wo die Begeisterung nicht zuletzt aufgrund der Steuererleichterungen für H-Kennzeichen-Fahrer ungebrochen ist.

275 Aussteller und mehr als 800 Klassiker
Natürlich ist die Sonderausstellung nicht die einzige Attraktion der riesigen Fachmesse auf 35.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche: Mehr als 800 Klassiker und 275 Aussteller machen die InterClassics zur größten und wichtigsten Veranstaltung für Autos mit Geschichte und Charakter in der gesamten Beneluxregion. Seit 1994 der Oldtimerclub Gronsveld mit der ersten, damals noch viel kleineren Fachmesse den Grundstein für diese Erfolgsgeschichte legte, kamen insgesamt mehr als 400.000 Besucher ins MECC Maastricht, um sich über motorisierte Klassiker auszutauschen und herausragende Exemplare kennenzulernen. Dass die im Jubiläumsjahr noch ein bisschen mehr auf Glanz gebracht sind und dass noch mehr Raritäten zum Staunen einladen ist Ehrensache!
 
InterClassics Maastricht: 11. – 14. Januar 2018
Die InterClassics Maastricht findet von Donnerstag, dem 11., bis einschließlich Sonntag, dem 14. Januar 2018, in den Messehallen MECC Maastricht statt.
Weitere Infos zu den InterClassics Maastricht unter www.interclassicsmaastricht.nl

kam3 / Foto: InterClassics MECC/Harry Heuts